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Freitag, 30. Juli 2010
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Made in Lichtenberg

Im Zuge der Industrialisierung sprießen in Lichtenberg viele Betriebe und bringen Neuheiten auf den Markt, die den Globus erobern. Hugo Hartenberg öffnet ab 1891 mit seiner Vierkantklinke Türen; Paul Schmidt erfindet 1896 die erste Trockenbatterie und macht mit seiner DAIMON-Taschenlampe dem Bezirksnamen alle Ehre. In der heutigen Herzbergstraße produzieren David Hirsch und Nachfahren Eisen- und Stahlkonstruktionen, die heute die Kuppeln und Dächer des Berliner Doms, des KaDeWe, der Nikolaikirche und die Kugel des Fernsehturms schmücken.

Die Haushalte erobert Willy Abel mit seinem Eierteiler und der Brotschneidemaschine. Die Polyamidfaser Perlon hat 1938 mit Paul Schlack ihren ersten Auftritt an der Rummelsburger Bucht und ziert seitdem als weltbekanntes Nylon die Damenbeine von Welt. In Lichtenberger Fabrikhallen entstehen unterschiedlichste Produkte: Bier, Schokolade, Kleinwagen, Bremsen, Elektrokohle, Schrotkugeln, Tierfutter und Landmaschinen.

Lichtenberg bleibt auch heutzutage erfinderisch: das Modelabel c. neeon setzt Trends, die segmentierte Rettungsleiter gibt in Sekundenschnelle Halt, das Kinder-Transportrad entlastet Eltern und das größte Niedrigenergiehaus Deutschlands weist in die Zukunft.

Interessiert an aktuellen Erfindungen aus Lichtenberg? Dann schauen Sie rein unter: 

www.cneeon.de

www.pedalpower.de