Dörfer im Barnim

Erleben Sie mit uns die Entwicklung Lichtenbergs – von beschaulichen Dörfern zu urbanen Berliner Orten.

Auf den Feldern des Niederbarnims liegen die drei liebenswerten Dörfer Malchow, Wartenberg  und Falkenberg, die ebenso wie die näher zu Berlin gelegenen Siedlungen Rosenfelde (seit 1699 Friedrichsfelde), Hohenschönhausen und Lichtenberg im 13. und 14. Jahrhundert ihre erste urkundliche Erwähnung finden. Mit Anlegen der Rieselfelder im 19. Jahrhundert vor den Toren der Stadt werden Getreide- zu Gemüsebauern, die ihre Waren nach Berlin ausführen. Die Dörfer florieren: Neben den Kirchen als Dorfzentren entstehen herrschaftliche Gutshäuser, die zum Teil bis heute erhalten sind.

Die Kirchen der drei Dörfer eint das gleiche Schicksal: Wehrmachtsangehörige sprengen sie im April 1945, um der anrückenden Roten Armee die Orientierung zu verwehren. Dennoch haben sich die nördlichen Ortsteile Lichtenbergs ihren dörflichen Charme zwischen Neu-Hohenschönhausens Hochhaus-Skyline und der Barnimer Feldmark erhalten können.

Anziehungspunkt für Naturliebhaber ist die Naturschutzstation Malchow mit zwei Storchennestern, Feuchtbiotopen, einem Erlebnisgarten, Süßwasseraquarien und dem Storchencafé mit seinen kulinarischen Genüssen aus biologisch erzeugten Produkten. Die Dorfkate Falkenberg bietet Informationen für Wanderer und Erholungsuchende sowie Bioprodukte aus eigenem Anbau.

Das Café Lehmsofa verwöhnt die Gäste mit Kuchen und Speisen nach Rezepten der kanadischen Heimat seiner Inhaberin. Auf dem gegenüber liegenden Dorffriedhof befindet sich das Grab der Eltern der Gelehrten Alexander und Wilhelm von Humboldt.

Die angrenzende Wartenberger Feldmark ist von Rad- und Wanderwegen durchzogen, von denen Sie Schottischen Hochlandrindern und Heckrindern beim Weiden zusehen können. 

Weitere Informationen zur Naturschutzstation Malchow und zur Dorfkate Falkenberg erhalten Sie unter:

www.naturschutzstation-malchow.de
www.dorfkate-falkenberg-berlin.de

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