A+ A
Freitag, 30. Juli 2010
Drucken Weiterleiten Bookmark
Erinnerungsmal für das Revolutionsdenkmal von 1926

Erinnerungsmal für das Revolutionsdenkmal von 1926

Blutmauer

Blutmauer

Märzkämpfe 1919

Im aufgeheizten politischen Klima nach Ende des Ersten Weltkrieges kämpfen linke Gruppen für eine sozialistische Republik. Nach dem Tod der Spartakisten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde beigesetzt sind, eskaliert die Situation. Der Generalstreik in Berlin weitet sich zu einem Aufstand aus, der im Bezirk Lichtenberg sein blutiges Ende findet. Ein gestreutes Gerücht vom Mord an 60 Polizisten beim Sturm auf das Lichtenberger Polizeipräsidium liefert Reichswehrminister Gustav Noske den Vorwand für den Standrechtsbefehl.

Vom 12. auf den 13. März 1919 werden elf Aufständische von einem provisorischen Standgericht in einem Arbeiterlokal zur Mauer des alten Gemeindefriedhofs in der Möllendorffstraße geführt und standrechtlich erschossen. Die Tafeln der Gedenkstätte "Blutmauer" tragen die Namen der Ermordeten und erinnern an die Berliner Märzkämpfe, denen amtlichen Unterlagen zu Folge mehr als 1.200 Menschen zum Opfer fielen.

Mehr Informationen zur Blutmauer erhalten Sie unter:

www.berlin.friedparks.de