Chronik1817-1872: Friedrich und Georg Scharnweber, beide bedeutende Staats- bzw. Kommunalpolitiker, sind Gutsherren in Hohenschönhausen. 1872-1875: Erste Anwendung von Gussbeton als fabrikmäßigem Standard bei der Gründung der „Colonie Victoriastadt“. Etwa 60 Häuser werden ohne Stein und Kalk in gegossenen Zementblöcken mit Schlackebeimischungen errichtet. 1875: Beginn des Baus von Riesenfeldern nach Kauf des Rittergutes Falkenberg durch die Stadt Berlin, bis 1972 prägen sie das Landschaftsbild. 1892: Beginn der Parzellierung des Gutslandes in Hohenschönhausen. Start für industrielle Entwicklung Hohenschönhausens mit dem Bau eines Brauhauses 1893: Beginn einer Villenkolonie südlich des Orankesees und damit auch der Bebauung der Berliner Straße (heutige Konrad-Wolf-Straße) 1894: Eröffnung der Pferderennbahn in Karlshorst 1895: Gründung der Villenkolonie Carlshorst (1901 wird von Amts wegen die Schreibweise „Karlshorst“ festgelegt.) 1898: Das neugotische Backstein-Rathaus Lichtenberg wird nach zweijähriger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben. Quelle: KIEZ.Magazin, Lichtenberg / Hohenschönhausen 2008/09, S.55f. |





