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Freitag, 30. Juli 2010
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Chronik

Bis etwa 1250: Gründung der Orte Hohenschönhausen, Malchow, Wartenberg und Falkenberg im Zuge der Christianisierung

1265: Die urkundliche Erwähnung von Pfarrer „Ludwig zu Rosenfelde“ ist der erste historische Nachweis von Rosenfelde, ab 1699 Friedrichsfelde

1270: erste urkundliche Erwähnung von Wartenberg, 1344 von Malchow, 1349 von Falkenberg und 1352 von Hohenschönhausen

1288: Erste urkundliche Erwähnung von Lichtenberg in einem Grenzvertrag

1480-1736: Die Adelsfamilie von  Röbel ist Eigentümer des Guts in Hohenschönhausen.

1618-1648: Der Dreißigjährige Krieg bringt Plünderungen, Zerstörungen, Einquartierungen, Krankheiten (Pest), Bevölkerungsschwund und wirtschaftlichen Niedergang.

um 1680: Erweiterung und Neugestaltung des Gutshauses in Hohenschönhausen

1684-1705: Paul von Fuchs, Minister unter Friedrich I., erwirbt Gut Malchow. Neubau von Herrenhaus mit Wirtschaftstrakt und Kirche.

1783: Vier Doppelhäuser für acht Büdnerfamilien an der heutigen Lückstraße bilden den „Lichtenberger Kietz“ auf dem schon 1571 als „Kietzer Lacken“ bezeichneten Flurstück.

1791-1796: Marie Elisabeth von Humboldt, die Mutter der Gelehrtenbrüder Alexander und Wilhelm von Humboldt, erwirbt Gut Falkenberg und lässt die Kirche umbauen.

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Quelle: KIEZ.Magazin, Lichtenberg / Hohenschönhausen 2008/09, S.55f.

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