In Karlshorst wurde Weltgeschichte geschrieben: Am 8. Mai 1945 endete mit der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa.
Das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst ist als gemeinsame Institution zur Dokumentation und Aufarbeitung der Geschichte beider Länder einzigartig. Es befindet sich am Ort der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht, unterzeichnet in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945.
Das von 1936 bis 1938 errichtete Gebäude – ein ehemaliges Offizierscasino der Wehrmacht – dient bis 1953 als Amtssitz der sowjetischen Militäradministration und weiterer Militärbehörden. Seit 1967 beherbergt es das sogenannte "Kapitulationsmuseum", das die Geschichte der Oktoberrevolution 1917 und des "Großen Vaterländischen Krieges" 1941-1945 aus sowjetischer Sicht darstellt.
1991 beschließen die Regierungen Deutschlands und der Russischen Föderation als Ausdruck der gewandelten Beziehungen die Einrichtung eines gemeinsamen Museums zur Dokumentation der wechselvollen deutsch-russischen Geschichte. Nach einer umfassenden Sanierung in den Jahren 1994 und 1995 wird das Haus am 10. Mai 1995 mit einer Dauerausstellung eröffnet. Darüber hinaus werden regelmäßig wechselnde thematische Ausstellungen präsentiert sowie Vorträgen, Diskussionen und anderen Veranstaltungen organisiert.
Adresse
Deutsch-Russisches Museum
Zwieseler Str. 4
10318 Berlin
Telefon: 030 - 50 15 08 10
Fax: 030 - 50 15 08 40
kontakt@museum-karlshorst.dewww.museum-karlshorst.de