Im Garten des einst hochherrschaftlichen Schlosses Friedrichsfelde residieren heute mehr als 8.000 Tiere.
1695 lässt der Marinedirektor Benjamin Raule im damaligen Ort Rosenfelde ein Landhaus errichten. Der Bauherr fällt 1698 in Ungnade und das Gebäude wird beschlagnahmt. Nach Raules Enteignung wird die preußische Königsfamilie neuer Eigentümer des schrittweise zum Schloss ausgebauten Hauses. Prinz August Ferdinand, der jüngste Bruder Friedrichs des Großen, verkauft es schließlich.
Um das Jahr 1800 erhält das Schloss Friedrichsfelde, das zu den eindrucksvollsten Schlossanlagen der Hauptstadtregion zählt, sein jetziges Aussehen. Seit 1821 weitgehend unverändert ist auch die von Peter Joseph Lenné entworfene Gartenanlage. Heute finden im Schloss regelmäßig Konzerte und Veranstaltungen statt.
Auf dem Gelände des ehemaligen Schlossparks entsteht 1955 der Tierpark Berlin. Auf 160 Hektar erstreckt sich ein Areal mit imposanten Tierhäusern, großzügigen Freigehegen und einem ausgesuchten Tierbestand. Über 800 Arten leben derzeit in Europas größtem Landschaftstiergarten.
Mehr zum Schloss Friedrichsfelde und zum Tierpark unter:
www.schloss-friedrichsfelde.de
www.tierpark-berlin.de