Victoriastadt

Besuchen Sie die Victoriastadt: Hier entstand zwischen 1872 und 1875 die erste in Beton errichtete Wohnsiedlung der Welt. Sechs dieser Häuser sind erhalten geblieben. In der Victoriastadt wohnte der berühmte „Pinselheinrich“ Zille zwischen 1873 und 1892.

In der Victoriastadt entsteht ab 1872 auf einem bis dahin unerschlossenen Gelände die erste in Beton errichtete Wohnsiedlung der Welt. Sechs dieser Bauwerke sind heute noch erhalten, drei davon stehen unter Denkmalschutz. Als der Bauträger seine Tätigkeit im Jahre 1875 einstellt, gerät der neue Baustoff für Jahrzehnte in Vergessenheit. 

Neben diesen bedeutenden Bauwerken sind der "Schrotkugelturm" und der 60 Meter hohe Turm der 1892 eingeweihten Erlöserkirche - beide in der Nöldnerstraße - weithin sichtbare Wahrzeichen des Stadtteils. Der sogenannte "Schrotkugelturm" ist Zeuge der Industriegeschichte der Victoriastadt. Er diente der Maschinen- und Munitionsfabrik Juhl & Söhne von 1908 bis 1939 zur Herstellung von im Berliner Raum einzigartigen nahtlosen Bleikugeln.

Die neugotische Erlöserkirche. erlangte in der jüngeren Geschichte durch die Aktivitäten der DDR-Friedensbewegung größere Bekanntheit. In der Victoriastadt befindet sich das Museum Lichtenberg, das u. a. Einblick in die bemerkenswerte Industriegeschichte Lichtenbergs gibt und Interessantes über das Leben von Heinrich Zille zu berichten weiß, der zwischen 1873 und 1892 in der Victoriastadt lebte und arbeitete.

Adresse

Victoriastadt
Kaskelstraße
10317 Berlin
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