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Freitag, 30. Juli 2010
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Außenansicht Museum Lichtenberg

Austellungsbereich Museum Lichtenberg

Logo Museum Lichtenberg

Museum Lichtenberg

Fünf Brücken ermöglichen die Unterquerung der Bahnviadukte auf dem Weg in die Victoriastadt, einer bei jüngeren Leuten zunehmend beliebten Wohngegend. In diesem gründerzeitlichen Kiez hat auch der berühmte „Milljöh“-Maler Heinrich Zille zwanzig Jahre lang gelebt.

Im August 2006 wurde in der Türrschmidtstraße 24 das sanierte Stadthaus mit dem Museum Lichtenberg wiedereröffnet. Das 1902 erbaute Gebäude ist selbst von regional-historischem Wert: Anfangs diente es der damaligen Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg als Rathaus. Später hatten hier Abteilungen der Stadt- und Bezirksverwaltung ihren Sitz. Nach Jahren des Leerstandes ist das Haus jetzt mit viel Sorgfalt zu einem modernen und vielfältig nutzbaren Museum umgebaut.

Das Spektrum der Präsentationen reicht von der ländlich-dörflichen Geschichte seit dem 13. Jahrhundert über die städtische Entwicklung Lichtenbergs bis hin zu kultur- und sozialgeschichtlichen Darstellungen der jüngeren Vergangenheit. Auch Vorträge, Veranstaltungen, Filmvorführungen, Stadtführungen und museumspädagogische Projekte machen aus dem Museum einen gern besuchten Ort.

www.museum-lichtenberg.de

Museum Lichtenberg im Stadthaus
Türrschmidtstraße 24
10317 Berlin

Tel.: (030) 577 973 88-12
eMail:
museum-lichtenberg@gmx.de

Außenansicht Museum Kesselhaus

Im Museum Kesselhaus

Logo Museum Kesselhaus

Museum Kesselhaus

Das Kesselhaus ist als Teil des Krankenhauses Herzberge zwischen 1889 und 1893 nach den Plänen von Stadtbaurat Hermann W. A. Blankenstein in neoklassizistischer Backsteinbauweise errichtetet worden. Im Kesselhaus wurde Wasserdampf für die Beheizung und Warmwasser für das Krankenhaus erzeugt. Das Gebäude ist ein in Deutschland einmaliges technisches Denkmal und bietet einen Überblick über 100 Jahre Heiztechnik am originalen Einsatzort. Der älteste Dampfkessel von 1892 ist ein Doppelflammrohrkessel der Firma Borsig Berlin.

2001 fassen zwölf engagierte Baufachfrauen den Plan, aus dem Haus ein Museum zu machen und präsentieren zusammen mit dem Verein „Museum Kesselhaus e. V.“, der die Sanierungsmaßnahmen initiierte und fachkundig begleitete, 2003 den Berliner Museumszuwachs. Das Museum ist nicht allein der Technik gewidmet, sondern macht auch den Architekten Blankenstein und seine Berliner Bauten bekannt.

In der medizinhistorischen Ausstellung können Besucher die Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Herzberge und des Königin-Elisabeth-Hospitals kennenlernen. Viele Exponate - wie Originaldokumente, medizinische Geräte und Instrumente sowie Teile der Einrichtung früherer Krankenzimmer - sind bedeutsame Zeitzeugen.

www.museumkesselhaus.de

Förderverein Museum Kesselhaus Herzberge e.V.
Herzbergstrasse 79
10362 Berlin

Tel.: 030/54 72 24 24
Fax: 030/54 72 24 26
eMail: museum@keh-berlin.de

Impressionen vom Fußballmuseum

Plakat im Fußballmuseum

Logo Deutsches Fußballmuseum Berlin

Fußballmuseum

55 Jahre nach dem „Wunder von Bern“ eröffnen der fußballbegeisterte Johann Schlüper und seine Mitstreiter ihr „Deutsches Fußballmuseum Berlin“ in der zweiten Etage eines Hauses am Anton-Saefkow-Platz.

Auf 450 Quadratmetern konzentriert sich die Ausstellung vor allem auf die internationalen Erfolge des deutschen Fußballs, allen voran natürlich das „Wunder von Bern“, dem ein eigener Raum gewidmet ist. Das Museum präsentiert neben einer Dauerausstellung mit einer „Hall of Fame“ sowohl Themen- und Wechselausstellungen als auch Dokumente zur Berliner Fußballgeschichte in Ost und West. Es ist so konzipiert, dass auch das für den Fußball typische optische und akustische Erlebnis nicht zu kurz kommt.

Das Forum bietet Begleitprogramme, Autogrammstunden und Sammlertreffs, kann aber auch für private bzw. Firmenfeiern angemietet werden. Jeweils 500 Exponate aus einem Schatz von 10.000 vorhandenen Ausstellungsstücken vermitteln Fußballgeschichte im Rotationsprinzip – somit lohnt sich auch ein wiederholter Besuch im Deutschen Fußballmuseum in Lichtenberg.

Sie wollen einen Blick ins Fußballmuseum werfen? Dann schauen Sie hier:
www.dfm-berlin.de

Museum für deutsch-europäische Fußballkultur in Berlin e. V.
Anton-Saefkow-Platz 13
10369 Berlin
E-mail: info@dfm-berlin.de