Das Lichtenberger Rathaus, ein roter neogotischer Backsteinbau, ist über 100 Jahre alt und steht unter Denkmalschutz. Es ist Stein gewordenes Resultat der rasanten Bevölkerungsentwicklung während der Industrialisierung
Das Lichtenberger Rathaus zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Backsteingotik in Berlin. Es ist über 100 Jahre alt und steht unter Denkmalschutz. Es ist Stein gewordenes Resultat der rasanten Bevölkerungsentwicklung während der Industrialisierung: zwischen 1880 und 1890 verzehnfacht sich die Bevölkerung und das Dorf Lichtenberg wächst in kurzer Zeit zur Stadt. 1896 beschließt die Gemeindeverwaltung den Bau eines Rathauses, das am 11. November 1898 eingeweiht wird. Das Rathaus dient heute als Sitz der Bezirksverwaltung Lichtenberg. Der dreiachsige Bau mit seinem schmiedeeisernen Portal, dem Staffelgiebel, dem Walmdach mit Türmchen und Dachreiter und den historischen Räumen beeindruckt noch heute seine Betrachter.
2006 wird das Gebäude umfangreich saniert und glänzt seitdem nicht nur von außen. Moderne Informationstechnik, Fahrstühle und so mancher neue Anstrich brachten es auch von innen zum Leuchten. Im Erdgeschoss befindet sich das Eheschließungszimmer und im Untergeschoss bietet die "Galerie im Ratskeller" anspruchsvolle Ausstellungen für die Besucher.