Gutshaus HohenschönhausenLiebevoll „Schloss“ genannt, ist das Gutshaus eines der bau- und kulturhistorisch interessantesten Gebäude im Berliner Nordosten. Historiker datieren seine Errichtung auf das Jahr 1690. Im Gutshaus residierten eine Reihe interessanter Bewohner und prominente Vertreter ihrer Zeit, etwa die Familie von Röbel, der preußische Reformer Friedrich Scharnweber oder Paul Schmidt, Erfinder von Trockenbatterie und Taschenlampe. 1929 fällt das Gebäude nach der Pleite von Schmidts Firma in den Besitz der Stadt Berlin. Die Stadt Berlin eröffnet hier eine Kindertagesstätte und Haushaltsschule. Während des zweiten Weltkrieges wird das Haus militärisch genutzt - als örtliche Luftabwehrzentrale. Der Magistrat Ostberlins bringt hier nach dem Ende des Krieges in den Räumen nacheinander ein Krankenhaus für Tuberkulose- und anschließend für Geschlechtskrankheiten und ab 1957 eine Entbindungsstation unter. Noch vor der Wende wird das verwinkelte und baufällige Haus nicht mehr gebraucht, es steht mehrere Jahre lang leer. Ein Förderverein widmet sich seit 1998 der Restaurierung und künftigen Nutzung des inzwischen denkmalgeschützten Hauses als „Bürgerschloss“. Das Museum und das Kulturhaus werden in Kürze eröffnet. Einen Einblick ins Bürgerschloss erhalten Sie unter: AdresseHauptstrasse 4413055 Berlin Neu-Hohenschönhausen Telefon: 030 - 97 89 56 00 Fax: 030 - 97 89 56 21 FoerdervereinHhnsch@gmx.de www.schlosshsh.de |








