Das um das Jahr 1820 entstandene Haus liegt im Dorfkern von Falkenberg und ist die einzige erhaltene Lehmkate in Berlin.
Das um das Jahr 1820 entstandene Haus liegt im Dorfkern von Falkenberg und ist die einzige erhaltene Lehmkate in Berlin. Kate heißt mittelniederdeutsch „Hütte“ oder „kleines, niedriges Haus“. Errichtet wird das unter Denkmalschutz stehende Gebäude zunächst in Fachwerkbauweise mit Strohdach, später als Massivbau aus Lehm- und Backsteinen mit Ziegeldach. Vis-a-vis auf dem Dorffriedhof befindet sich die Familiengruft der Humboldts.
Im Jahr 1850 brennt das Haus ab und wird sechs Jahre später durch die Gutsherrenfamilie von Arnim wieder aufgebaut und modernisiert. Das Haus erhält zwei Giebelstuben für Wanderarbeiter, Dielen, die innen liegenden „Schwarzen Küchen“, Zwischendecken und ein Stallgebäude. In dieser modernisierten Form übersteht das Haus die beiden Weltkriege und wird noch bis in die 1970er Jahre bewohnt. Danach dient es nur noch als Lagerraum und verfällt langsam. Um den drohenden Abriss abzuwenden, erwirbt der Förderverein Landschaftspark Nordost 1997 das Gutsarbeiterhaus.
Noch im November beginnen die Sanierungsmaßnahmen und 2003 erstrahlt die Dorfkate im neuen Glanz. Heute ist sie das kulturelle Zentrum der Gemeinde Falkenberg und Informationsstelle des Regionalparks Barnimer Feldmark.
www.dorfkate-falkenberg-berlin.de