Max-Taut-SchuleIn Lichtenberg befindet sich auch der seinerzeit größte Schulbau Berlins und der Weimarer Zeit: 5.700 Schüler konnten hier gleichzeitig über ihren Aufgaben schwitzen. Der berühmte Architekt Max Taut hatte 1927 in einem Wettbewerb den Auftrag zur Realisierung der "Lichtenberger Schulen" erhalten. Die Anlage zählt zu den bedeutendsten Bauten der reformpädagogischen Bewegung und des Neuen Bauens. Die Aula gilt als architektonisches Meistwerk. Sie bietet auf ihrem trapezförmigen Grundriss Platz für 1.100 Menschen. Das Ensemble war sowohl als Bildungsstätte wie auch als kulturelles Zentrum für die Anwohner geplant. So erhielt die Aula neben einer Bühne auch die damals modernste Technik zur Filmvorführung. Die im Zweiten Weltkrieg durch Brandbomben schwer beschädigte Aula blieb über Jahrzehnte eine Ruine bis die Schule ihre denkmalgerechte Sanierung erfuhr und 1997 den Namen "Max-Taut-Schule" erhielt. Heute nimmt die Aula wieder ihren Platz als kulturelles Zentrum ein. So gibt es regelmäßig Konzerte des Neuen Sinfonieorchesters Berlin und die kulturell-künstlerische Veranstaltungsreihe: "Medium Taut – Lichtenberg in motion". Weitere Informationen zur Max-Taut-Schule und zur Max-Taut-Aula erhalten Sie unter: |








